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Stadt Buxtehude

959 Bäuerliche Siedlungen mit dem Namen „Buochstadon“ (erwähnt in einer Schenkungsurkunde Kaisers Otto I. an das Mauritius-Kloster zu Magdeburg, der Name bedeutet vermutlich „Buchenstätte“).

1197 Gegründet wurde Buxtehude (Teil der jetzigen Stadt Buxtehude - der jetzige Stadtteil Altkloster) durch den Bau des Klosters, daher der Name Altkloster. Weil es nur eine Schiffsanlegestelle gab, bekam der Ort den Namesanhang hude.

1328 Verleihung des Stader Stadtrechtes durch Erzbischof Borchard Grundriss der Stadt Buxtehude, 1747, von Nicolaus Rohlfs
Erzbischof Giselbert von Bremen lässt etwa einen Kilometer nördlich des „alten Klosters“ eine neue Siedlung als Festung aufbauen. Diese heißt zuerst Neustadt, übernimmt später den Namen „Buxtehude“. Die Este führt man in einer grachtartigen Flethanlage durch die Stadt. Den Festungsgraben bezeichnet man mit dem niederländischen Wort Viver. Zum Schutz kommen später fünf Zwinger dazu, von denen heute noch einer erhalten ist.
1369 wird Buxtehude Mitglied der Hanse und erlebt seine Blütezeit.
Im Schwedisch-Brandenburgischen Krieg von 1675 bis 1676 wurde das schwedische Buxtehude in einem Feldzug durch mehrere Staaten des Heiligen Römischen Reiches und Dänemark erobert und blieb bis zum Kriegsende 1679 in alliiertem Besitz. Im Zuge des Frieden von Saint-Germain im Jahre 1679 fiel Buxtehude wieder an Schweden.

Bis 1885 war Buxtehude als Stadt eine selbständige Verwaltungseinheit, dann wurde es dem Landkreis Jork angeschlossen. Mit Auflösung dieses Kreises 1932 kam Buxtehude zum Landkreis Stade, dem es bis heute angehört.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Buxtehude